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Häufige Fragen zum Projekt

  • Bereits in der Testplanung wurde festgestellt, dass seitens Gemeinde keine Anpassungen an der bestehenden Groberschliessung vorgenommen werden müssen. Die Erschliessung innerhalb der Bauparzellen (z.B. Verteilleitung und Positionierung der Hydranten etc.) wird durch die Grundeigentümer erstellt. Durch Anschlussgebühren der Bauherrschaften können sogar Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur finanziert werden.
  • Die Kapazität der Mischabwasserleitung ist für die Aufnahme des Schmutzwassers genügend. Das Gebiet wird im Trennsystem entwässert. Das Schmutzwasser kann in die bestehende Mischabwasserleitung im Bereich «Im Eggacher» eingeleitet werden. Das Regenwasser kann in den Holenbach eingeleitet werden. Eine Einleitung in die bestehende Regenabwasserleitung erfolgt ebenfalls im Bereich «Im Eggacher». Die Einleitung in das kleine Gewässer Holenbach verlangt eine Retention. Dank einer Retention des Regenwassers bereits auf den Flachdächern und zusätzlichen Retentionsmassnahmen im Untergrund können die zulässigen Werte eingehalten werden.
  • Auf der Ausgabenseite sind für die Gemeinde Kosten für zusätzlichen Schulraum zu erwarten. Auf der anderen Seite sind zusätzliche Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und mehr Steuerertrag der neu zuziehenden Personen zu erwarten. Wie viel das ist, kann heute nicht beziffert werden, es ist noch zu früh für eine abschliessende Beurteilung.

Die Gemeinde Lindau entwickelt in Abstimmung mit der RES (Räumliche Entwicklungsstrategie) eine Schulraumstrategie. Es wird eventuell ein flexibles Konzept sein, denn die Überbauung der Parzellen erfolgt in mehrere Etappen über mehrere Jahre. Die Zusammensetzung der neuen Bewohner ist weder voraussehbar noch planbar. Deshalb muss bedarfsgerecht und eventuell auch kurzfristig Schulraum bereitgestellt werden können. Zwei Parzellen in Winterberg und Tagelswangen sind als mögliche Standorte für neue Schulhäuser gegeben. Konkrete Bauprojekt für Kindergarten, Schulhäuser oder Turnhallen liegen zur Zeit noch nicht vor. Bis zur Gemeindeversammlung wird die Gemeinde detailliertere Aussagen machen können.

Die Gemeinde Lindau wird die Geldleistung aus der Entschädigung des Planungsvorteils für die anstehenden Projekte der Schulraumerweiterung einsetzen (unter anderem für das Schulhaus Bachwis in Winterberg) und dafür zweckgebunden in der Gemeinderechnung führen.

Für weitere Fragen zur Schulraumplanung steht die Gemeinde Lindau gerne zur Verfügung.

Auf der Ausgabenseite sind für die Gemeinde Kosten für zusätzlichen Schulraum zu erwarten. Auf der Einnahmenseite stehen Grundstückgewinnsteuern aus dem Verkauf der Grundstücke an die Entwickler und dem Verkauf der Wohnung an. Der Steuerertrag wird durch die neuen Einwohner steigen. Wie viel das sein wird, kann heute noch nicht beziffert werden.

  • Leben im Dorf – Einkaufen im Dorf
  • Wohnen im Dorf – Kita und Gemeinschaftsraum im Dorf
  • Ökologie und Nachhaltigkeit – Energie aus der Region
  • Wohnungsmix mit hohem Standard – für alle etwas dabei
  • Alterswohnungen – fürs Leben nach dem Einfamilienhaus
  • Durchgängige Wege mit attraktiven Aufenthalts- und Spielplätzen
  • Sanfter Übergang – Rücksicht auf umliegende Häuser
  • Finanzielle Entschädigung entlastet Gemeindebudget
  • Anforderungen der Bau- und Zonenordnung erfüllt

Alle Vorteile der Überbauung im Rahmen des Gestaltungsplans sind hier aufgeführt.

Der Bericht des Geologen zeigt, dass der Untergrund gut tragfähig ist für die neuen Bauten. Es wird aber nur wenig Wasser in den Untergrund versickern können. Darum sind in der Planung die nötigen Retentionsmassnahmen vorgesehen, damit keine Vernässung des Gebietes und der umliegenden Parzellen stattfinden kann.

Durch eine Sickergalerie und ein Rückhaltebecken kann der Untergrund von unerwünschtem Wasser entlastet werden. Die geplanten Retentionsmassenahmen auf den Flachdächern und Retentionsbecken im Boden erlauben eine gedrosselte Ableitung des Oberflächenwassers an die Bäche. Die umliegenden Liegenschaften werden gegenüber dem heutigen Zustand sicher nicht schlechter gestellt.

Diese Aussage ist falsch. Die bestehende Alterssiedlung in Winterberg wird nicht abgebrochen. Richtig ist, dass die Planungsbüros mit der Genossenschaft Gespräche führen, in welcher Form die Bedürfnisse der Alterssiedlung nach zusätzlichen Wohnungen aufgenommen werden können. Auf der Parzelle der Alterssiedlung kann eine Erweiterung mit Alterswohnungen erfolgen. Hier kann auch ein Ersatz für die bestehende Ladenbaracke eingeplant werden. Auf einer angrenzenden Parzelle – welche von der Gemeinde gekauft werden kann – besteht die Möglichkeit, den langfristigen Bedarf der Genossenschaft nach neuen Wohnungen zu decken. Entscheide sind hier noch keine gefallen.

Die Grundstücke im Gestaltungsplanperimeter erfahren einen planungsbedingten Vorteil (Mehrwert) im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Raumplanungsgesetz (RPG). Der Mehrwert wurde durch die ZKB als unabhängige Stelle errechnet. An diesem Vorteil wird die Gemeinde beteiligt (Mehrwertabschöpfung). Die Parteien (Politische Gemeinde Lindau und die Grundeigentümer) sind sich darin einig, dass die Entschädigung teilweise in Sachleistungen und teilweise in einer Geldleistung erbracht werden soll. Der entsprechende städtebauliche Vertrag liegt im Entwurf bereits vor und wurde in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank ausgearbeitet.